Nutzungsbedingungen
Für die Webanwendung und die installierte PWA von Einsatzleiter.app.
Stand: 13. Oktober 2026
1. Anbieter und Geltungsbereich
Anbieter ist ProtectPLUS Arbeitsschutz, Inhaber Sascha Mathis, Bergstraße 18, 56244 Ewighausen, Deutschland. Kontakt: service@einsatzleiter.app. Weitere Angaben stehen im Impressum.
Diese Nutzungsbedingungen beschreiben die Nutzung von Einsatzleiter.app durch die freigeschalteten Organisationen (Mandanten) und ihre berechtigten Benutzer. Sie gelten gleichermaßen für den Aufruf im Browser und die Installation als Progressive Web App (PWA). Individuell vereinbarte Regelungen mit einer Organisation haben Vorrang.
Einsatzleiter.app wird von ProtectPLUS Arbeitsschutz gewerblich angeboten. Entgelte richten sich nach der mit der jeweiligen Organisation getroffenen Vereinbarung; diese Nutzungsbedingungen begründen für einzelne Benutzer keine zusätzlichen Entgelte. Kosten des eigenen Geräts, Mobilfunk- und Internetzugangs richten sich nach den jeweiligen Verträgen der Benutzer oder Organisationen.
2. Zweck und Grenzen im Einsatz
Die Anwendung unterstützt insbesondere Einsatzorganisation, Informationsbereitstellung, Kommunikation und Dokumentation. Der verfügbare Funktionsumfang hängt von der Freischaltung, den Berechtigungen und der Konfiguration des Mandanten ab.
Die App ersetzt weder den Notruf noch die vorgesehenen Alarmierungs- und Funkwege, die zuständige Leitstelle oder Entscheidungen der Einsatzführung. Gesetzliche, behördliche und organisationsinterne Vorgaben sind weiterhin einzuhalten.
Einsatzrelevante Angaben, insbesondere importierte Meldungen, Adressen, Karten, Lageinformationen und Zeitangaben, sind vor ihrer Verwendung auf Plausibilität und Aktualität zu prüfen. Bei Widersprüchen sind die zuständigen Stellen über die vorgesehenen Kommunikationswege zu kontaktieren. Die Organisation muss geeignete Ersatzverfahren für technische Ausfälle vorhalten.
3. Zugang und Benutzerkonto
Die Nutzung geschützter Bereiche ist nur mit einem freigeschalteten Konto und im Rahmen der zugewiesenen Aufgaben und Berechtigungen zulässig. Die zuständige Organisation entscheidet über die Berechtigung ihrer Benutzer und hält diese bei Aufgabenwechsel oder Ausscheiden aktuell.
Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Unbefugte weitergegeben werden. Vorgesehene Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere die Zwei-Faktor-Authentifizierung, dürfen nicht umgangen werden. Geräte sind durch eine geeignete Bildschirmsperre und aktuelle Software zu schützen.
Bei Geräteverlust, vermutetem Zugriff Dritter oder missbrauchten Zugangsdaten ist unverzüglich die zuständige Administration zu informieren. Bei Bedarf ist zusätzlich der Anbieter zu kontaktieren, damit betroffene Zugänge oder Sitzungen gesichert werden können.
4. Zulässige Nutzung
Die App darf nur für die durch die Organisation freigegebenen dienstlichen Zwecke genutzt werden. Unzulässig sind insbesondere der Zugriff auf fremde Mandanten oder Daten ohne Berechtigung, das Umgehen von Zugriffsschutz, das Einschleusen schädlicher Dateien und die absichtliche Beeinträchtigung des Betriebs. Gesetzlich erlaubte Handlungen bleiben unberührt.
Sicherheitslücken sollen vertraulich an den Anbieter gemeldet werden. Prüfungen, die fremde Daten oder die Verfügbarkeit gefährden können, bedürfen einer vorherigen Abstimmung.
5. Einsatzdaten, Fotos und Dokumente
Benutzer dürfen nur Daten und Dateien erfassen, hochladen oder weitergeben, zu deren Verarbeitung sie berechtigt sind und die für den freigegebenen Zweck erforderlich sind. Dabei sind insbesondere Datenschutz, Verschwiegenheit, Urheberrechte und Persönlichkeitsrechte betroffener Personen zu beachten.
Fotos und Dokumente können sensible Informationen sowie eingebettete Metadaten enthalten. Vor dem Hochladen und Weitergeben ist zu prüfen, ob diese Angaben benötigt werden und verarbeitet werden dürfen. Einsatzdaten dürfen nicht ohne entsprechende Freigabe veröffentlicht oder über private Kommunikationskanäle verbreitet werden.
Die Rechte an hochgeladenen Inhalten verbleiben bei den jeweiligen Berechtigten. Der Anbieter darf diese Inhalte nur in dem Umfang speichern, technisch bearbeiten und berechtigten Empfängern bereitstellen, der für den Betrieb der vereinbarten Funktionen erforderlich ist. Daraus entsteht kein Recht zur unabhängigen Veröffentlichung oder werblichen Nutzung.
Die Organisation legt fest, welche Dokumentationen verbindlich zu führen, freizugeben, zu exportieren und aufzubewahren sind. Die Installation der PWA oder eine lokale Kopie ersetzt keine vorgeschriebene Archivierung.
6. PWA, Offline-Nutzung und Benachrichtigungen
Die PWA nutzt Funktionen des jeweiligen Browsers und Betriebssystems. Installation, Benachrichtigungen und weitere Gerätefunktionen können je nach Gerät, Berechtigung und Einstellung unterschiedlich verfügbar sein. Erforderliche Browser- und Betriebssystemaktualisierungen sind zu beachten.
Soweit Offline-Funktionen angeboten werden, können lokal gespeicherte Informationen veraltet sein. Nicht alle Funktionen stehen ohne Verbindung zur Verfügung. Lokal vorgemerkte Eingaben gelten erst dann als auf dem Server übernommen, wenn die erfolgreiche Übertragung bestätigt wurde. Vor dem Löschen von Browserdaten oder dem Entfernen der PWA ist der Übertragungsstand zu prüfen.
Push-Mitteilungen und Erinnerungen können verspätet eintreffen oder ausbleiben, etwa durch fehlenden Empfang, Energiespareinstellungen oder externe Dienste. Sie dürfen nicht als alleiniger Alarmierungsweg verwendet werden. Vertrauliche Inhalte sind auch auf dem Sperrbildschirm vor unbefugtem Mitlesen zu schützen.
7. Externe Informationen und automatisch erzeugte Inhalte
Soweit externe Dienste, importierte Meldungen oder automatisch beziehungsweise KI-gestützt erzeugte Inhalte angeboten werden, können diese unvollständig, fehlerhaft oder nicht aktuell sein. Entwürfe und Auswertungen sind vor einer einsatzbezogenen Verwendung, Freigabe oder Veröffentlichung durch eine zuständige Person zu prüfen. Für externe Dienste können ergänzende Bedingungen gelten, auf die bei deren Einbindung hingewiesen wird.
8. Verfügbarkeit, Wartung und Störungen
Wartungsarbeiten, Aktualisierungen, Netzstörungen und Ausfälle externer Dienste können die Nutzung zeitweise beeinträchtigen. Besondere Zusagen zu Verfügbarkeit oder Reaktionszeiten bedürfen einer gesonderten Vereinbarung; gesetzliche und bereits vereinbarte Pflichten bleiben unberührt.
Störungen können über die Funktion „Fehler oder Verbesserung melden“ oder per E-Mail an den Anbieter gemeldet werden. Passwörter und nicht erforderliche personenbezogene Einsatzdaten gehören nicht in eine Fehlermeldung. Bei zeitkritischen Problemen sind unmittelbar die vorgesehenen Ersatzverfahren zu nutzen.
9. Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten und zu den Rechten betroffener Personen enthält die Datenschutzerklärung. Ergänzend sind die Datenschutzvorgaben der zuständigen Organisation zu beachten.
Diese Nutzungsbedingungen ersetzen weder eine erforderliche Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung noch gegebenenfalls notwendige Vereinbarungen zur Auftragsverarbeitung. Sie enthalten keine pauschale Einwilligung in die Verarbeitung oder Weitergabe von Einsatzdaten.
10. Einschränkung und Beendigung des Zugangs
Bei konkreten Sicherheitsrisiken, unberechtigter Nutzung oder erheblichen Verstößen kann der betroffene Zugang im erforderlichen und verhältnismäßigen Umfang eingeschränkt werden. Soweit die Abwehr einer akuten Gefahr nicht entgegensteht, sollen Betroffene zuvor informiert werden und Gelegenheit zur Klärung erhalten. Die Einschränkung ist zu überprüfen, sobald ihr Anlass entfällt.
Bei Wegfall der dienstlichen Berechtigung ist die Nutzung einzustellen und die Administration zu informieren. Die Sperrung eines Kontos führt nicht automatisch zur Löschung von Einsatzdokumentationen. Aufbewahrung, Export und Löschung richten sich nach den gesetzlichen Vorgaben und den Vereinbarungen mit der zuständigen Organisation. Lokale Daten sind nach deren Vorgaben sicher zu entfernen.
11. Haftung
Für die Haftung des Anbieters gelten die gesetzlichen Regelungen. Diese Nutzungsbedingungen enthalten keinen darüber hinausgehenden Haftungsausschluss. Die Hinweise zu technischen Grenzen und Prüfpflichten schränken gesetzliche Ansprüche nicht ein.
12. Geltung und Änderungen
Die vertragliche Einbeziehung dieser Bedingungen richtet sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen und den Vereinbarungen mit der jeweiligen Organisation. Die bloße Anzeige oder Verlinkung dieser Seite ersetzt eine erforderliche Vereinbarung nicht.
Über vorgesehene Änderungen wird in geeigneter Weise informiert. Soweit für ihre Geltung eine Zustimmung erforderlich ist, wird diese eingeholt. Schweigen oder die bloße weitere Nutzung gelten nicht automatisch als Zustimmung. Individuelle Vereinbarungen und zwingende gesetzliche Regelungen bleiben unberührt.